Aktuell

Vom 12. Juni  bis Saisonende am 16. Oktober 2016 wird die erste Sonderausstellung im neu geschaffenen Kornhaussaal präsentiert. „Grenzenlose Wildnis – Tiere auf Wanderschaft“ des renommierten deutschen Naturfotografen Florian Schulz dokumentiert mit eindrücklichen Bildern Tiere auf der Wanderschaft in den unendlichen Weiten unberührter Naturlandschaften im Nordwesten Amerikas. 

Kornhaussaal

Zu Saisonbeginn 2016 konnten die Hauptarbeiten für die Umgestaltung der Parterreräumlichkeiten im Kornhaus abgeschlossen werden. Als Auftakt orientierte eine kleine Ausstellung über die Geschichte und Baugeschichte von Schloss und Kornhäuser und über die beim Bau gemachten Befunde.

Kornhaussaal

Hier können Sie die umfangreichen Renovationsarbeiten zurückverfolgen. Mit Klick auf den Titel erhalten Sie die gesamten Informationen.

Stand der Arbeiten Ende April 2016

Einbau des Bodens

Nachdem die aufgedeckten früheren Betonböden mit unterschiedlichen Niveaus herausgebrochen worden sind, ist nun Ende April ein einheitlicher Boden im neuen Wechselausstellungssaal eingezogen worden. Neuzeitliche Vormauerungen waren ebenfalls entfernt worden und die Wandflächen wurden neu verputzt. Die chaotisch eingebauten Leitungen mussten geordnet neu verlegt werden. Die diversen Farbanstriche und Kalkungen an der wuchtigen Balkendecke konnten entfernt und eine hässliche Fensterausweitung rückgängig gemacht werden.


Zu Saisonbeginn 2016 zeigt der Raum seine alte Schönheit, obwohl der Finish und verschiedene Installationen erst im Herbst ausgeführt werden.

Als Auftakt in die Saison 2016 orientiert eine kleine Ausstellung über die Geschichte und Baugeschichte von Schloss und Kornhaus und über die beim Bau gemachten Befunde.

Stand der Arbeiten Mitte April 2016

Statik wieder hergestellt
Die ursprüngliche Statik wurde soeben durch einen neu erstellten Pfosten wiederhergestellt.

Mitte März konnte der Metallbauer das schwere U-förmige Metallprofil von etwa 1925 herausbrennen, es fasste den Unterzugbalken unterhalb der grünen Farbe, ohne dass der Unterzug Brandschäden erlitt. Erst dann konnte der Zimmermann den damals herausgerissenen Pfosten aus Eichenholz, den er nach dem Muster des noch bestehenden zweiten Pfosten rekonstruiert hatte, einsetzten. Der Lastwechsel war ein heikles Unterfangen, hat der Pfosten doch gegen 20 Tonnen Last aufzunehmen. Geeignetes altes Eichenholz in der benötigten Grösse und Qualität konnte das Depot der kant. Denkmalpflege zur Verfügung stellen. Der Schaden, den der Garageneinbau für Familie Rütimeyer aus Alexandrien um 1925 angerichtet hat, ist damit behoben. Allerdingskonnten die Senkungen der Stockwerke darüber  um 10cm  nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Stand der Arbeiten Ende Februar 2016

Kornhausboden

Freigelegter Kornhausboden mit der intakten Holzstütze von 1725 unter der Balkendecke.

Gewölberücken

Gewölberücken, Richtung Süden gesehen, des im späten 18. Jh. eingetieften Kellers.

Stützpfosten

Saal, gegen Norden gesehen, mit der intensiven Abstützung der Balkendecke, die nötig wurde, weil um 1920 der zweite Stützpfosten unter dem wichtigen Unterzug für eine Autogarage herausgetrennt wurde, so dass sich alles um 10cm gesenkt hat. Dieser Pfosten muss nun wieder eingebaut werden.