Sonderausstellung 2015 Der Jagdhund – Helfer und Freund

Es war ein genialer Streich unserer Vorfahren: Vor rund 20‘000 Jahren kamen Menschen auf die Idee, Wölfe zu zähmen. Im Verlaufe der Zeit begann der Mensch, sich die besonderen Verhaltensweisen des Wolfes nutzbar zu machen. Aus dem Wildtier Wolf wurde das Haustier Hund. Die faszinierende Geschichte der Freundschaft zwischen Hund und Mensch begann.

Wie diese enge Bindung des Menschen an den Hund entstand, welchen Einfluss der Mensch auf die Evolution des Hundes nahm und wie die Partnerschaft Mensch-Hund heute in der Jagd gelebt wird, erzählt die neue Sonderausstellung „Der Jagdhund – Helfer und Freund“.

Ein Hund hört und riecht viel besser als wir Menschen; aber sieht er auch besser? Erleben Sie die ganz andere Sinneswelt des Hundes direkt!

Wie nutzt der Mensch die spezifischen Fähigkeiten des Hundes bei der Jagd und was muss ein junger Hund lernen, bis er bei der Jagd zum Einsatz kommt?

Wie bewegt sich ein Hund eigentlich fort, wie spielen Muskeln, Sehnen und Skelett zusammen?
In der Ausstellung werden Computeranimationen gezeigt, mit denen Forscher der Universität Jena die Bewegungsabläufe von 327 Hunden aus 32 Rassen mittels Hochgeschwindigkeitskameras und Röntgentechnik genau darstellten, analysierten und vermassen. Die Studie führte zu vertieften Erkenntnissen über den Bewegungsapparat von Hunden.

Erfahren Sie die wechselvolle Geschichte der Schweizer Jagdhunderassen und sehen Sie, welche Hunderassen für ganz bestimmte Arten der Jagd gezüchtet, ausgebildet und eingesetzt werden.

Alle Rahmenveranstaltungen zur Sonderausstellung

Die Sonderausstellung dauert vom 10. Mai bis 18. Oktober 2015 und befindet sich im Dachstock des Schlosses.

Das Mitführen von Hunden in die Räumlichkeiten des Schlosses ist nicht gestattet.

Sonderausstellung Mauswiesel & Hermelin

Für den Menschen waren einige Marderarten Gejagte, des Pelzes wegen. Doch auch als Jäger, als Jagdhelfer bei der Kaninchenjagd, nutzte sie der Mensch. Die Ausstellung beleuchtet spezielle Aspekte der Jagd auf den früher hoch geschätzten Pelz des Hermelins und gibt einen Einblick in die faszinierende Jagdmethode, bei der ein Frettchen, die gezüchtete Form des Waldiltis, als Jagdhelfer bei der Kaninchenjagd eingesetzt wurde.

Anhand von präparierten Tieren, Infotafeln und Filmsequenzen lernen wir Mauswiesel und Hermelin, aber auch die anderen einheimischen Marderarten wie Dachs und Iltis, kennen. Ein interaktives Fragequiz bietet die Möglichkeit, die Kenntnisse über die Familie der Marder auf unterhaltsame Weise zu testen und zu erweitern. Ist das Fell des Hermelins, früher hoch geschätzt und teuer gehandelt, wirklich das feinste? Finden Sie es heraus an unserer Fell-Taststation!
Neu gibt die Ausstellung einen Einblick in die faszinierende Jagdmethode des Frettierens, bei welcher ein Frettchen, die gezüchtete Form des Waldiltis, bei der Jagd auf Wildkaninchen eingesetzt wurde.

Sichtungen von Mauswiesel und Hermelin in freier Natur können online gemeldet werden und werden auf einer Landkarte in der Ausstellung regelmässig nachgeführt. Sichtungen melden unter www.cscf.ch, klicken auf: Beobachtungen online melden.

Für den Unterricht in Kindergarten und Schule ist eine Unterrichtsmappe mit Anregungen und Tipps für spannende Begegnungen mit Kleinmardern herunterladbar.
Unterrichtshilfe Sonderausstellung Mauswiesel & Hermelin
Ein Ansichtsexemplar liegt in der Ausstellung auf.

Für Lehrpersonen steht ein Unterrichtskoffer über Wiesel mit detaillierten Informationen zur Gestaltung einer interessanten Schulstunde bereit.

Die Ausstellung ist von März bis November 2017 zu sehen im Wildnispark Sihlwald bei Zürich.

Sonderausstellung 2011 Raben - Schlaue Biester mit schlechtem Ruf

08. Mai 2011 bis 16. Oktober 2011

Rabenvögel, zu welchen neben den Krähen und Raben auch die Dohlen, Elstern und Häher gehören, sind spannende und vielseitige Tiere. Sie sind Thema der Sonderausstellung 2011 im Schweizer Museum für Wild und Jagd, Schloss Landshut.

Als kluger Rabe bewundert, als Galgenvogel verschrien, als Göttervogel verehrt und als Schädling verfolgt: ganz unterschiedlich ist die Beziehung des Menschen zum Raben. Die von den Naturmuseen Olten und St. Gallen geschaffene Ausstellung «Raben –Schlaue Biester mit schlechtem Ruf» beleuchtet das ambivalente Verhältnis zu diesem Vogel.

Neben den kulturgeschichtlichen Aspekten widmet sich die Ausstellung den besonderen Fähigkeiten der Rabenvögel, die wegen ihrer guten Auffassungsgabe und ihrer erstaunlichen Lernfähigkeit zu den intelligentesten Vögeln gehören: Sie sind anpassungsfähige Sprachkünstler, die sogar Fremdwörter benutzen. Sie sind aber auch wahre Flugakrobaten und – entgegen ihrem Ruf – fürsorgliche Eltern.

Mit eindrücklichen Ausstellungsobjekten und Fotos vermittelt die Ausstellung einen interessanten Einblick in die Lebensweise der zehn in der Schweiz heimischen Rabenvogel-Arten und zeigt Gründe für unsere Konflikte mit diesen Vögeln auf.

Eine reich bebilderte Broschüre fasst die Ausstellungstexte zusammen und ergänzt den Museumsbesuch.

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